Short Biographies of Noted Germans, Austrians and Swiss


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©1997, 1998, 1999 by Paul A. Schons

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Eberhard Faber wurde am 6. Dezember 1822 in Stein zur welt gebracht. Er starb am 2. März 1879 in New York. Während sein Bruder die Erweiterung des Unternehmens in Europa übernahm, errichtete Eberhard Faber ein Produktionsunternehmen in den USA, ein Markt, der bis dahin vom Unternehmen seines Bruders beliefert wurde. Das amerikanische Unternehmen blieb im Familienbesitz, während die Firma in Deutschland an einen anderen Besitzer übergeben wurde.

Lothar von Faber's Geburtstag ist der 12. Juni 1817. Er starb am 26. Juli 1896 in Stein, Deutschland. Zusammen mit seinem Bruder Eberhard Faber erweiterte er ein Familiengeschäft zu einer weltweit ansässigen Firma, die Schreibprodukte und Kunstzubehör produziert. Er errichtete Zweigstellen in ganz Europa und in den Vereinigten Staaten.

Robert Faesi wurde am 10. April 1883 in Zürich geboren und starb am 18. September 1972 in Zollikon. Er war Dichter, Bühnendichter, Kurzgeschichtenschreiber sowie Literaturkritiker. Er ist bekannt für die Romantrilogie über das Leben in Zürich sowie für wichtige kritische Studien über Literaturpersönlichkeiten. Faesi verband seine litararischen Aktivitäten mit einer Professur für deutsche Literatur an der Universität Zürich. Seine Gedichte in den Sammlungen "Aus der Brandung" und "Der brennende Busch" sind sozial wichtige Produkte des 1. Weltkrieges und des Nachkriegsexpressionismus. Sein "Füsilier Wipf", die Geschichte eines Soldaten im 1. Weltkrieg, wurde als Film bekannt. "Zürcher Idylle" sowie eines seiner wichtigsten Werke, die epische Sage "Die Stadt der Väter", "Die Stadt der Freiheit", "Die Stadt des Friedens", handeln vom Leben in Zürich während des 18. Jahrhunderts, einschließlich der Periode der Französischen Revolution. 1949 schrieb Faesi das Libretto für Willy Burkhard's Oper "Die schwarze Spinne". Er schrieb ebenso wichtige kritische Studien über Rainer Maria Rilke, Gottfried Keller, Thomas Mann sowie anderen Schriftstellern. Seine Korrespondenz mit Mann wurde 1962 veröffentlicht. NN

Der preußische Bürokrat Adalbert Falk wurde am 10. August 1827 in Metschkau geboren und starb am 7. Juli 1900 in Hamm. Als Staatsminister für kirchliche Angelegenheiten führte er Otto von Bismarck's Kulturkampf gegen die Römisch-Katholische Kirche. Der Kulturkampf sollte zur Wiedererrichtung der Rechte des Staates in bezug auf die Kirche führen. Falk führte die obligatorische Zivilehe ein und beschränkte den Einfluß der Kirche auf Ausbildungsangelegenheiten.

Hoffmann von Fallersleben schrieb das patriotische Gedicht Das Lied der Deutschen. Er wurde 1798 geboren und starb 1874. Da die erste Strophe, "Deutschland, Deutschland über alles, über alles in der Welt..." so eng mit dem NS verbunden wurde, singt man die erste Strophe heute nicht mehr. Die zweite Strophe ist in jedem Fall eine weit bessere Zusammenfassung des deutschen Wertesystems der demokratischen Nachkriegszeit, "Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland..."

Rainer Werner Fassbinder wurde am 31. Mai 1945 geboren. Fassbinder ist einer der bedeutendsten Filmemacher der deutschen Nachkriegszeit. Viele seiner Filme beschäftigen sich mit sexuellen Themen. Filme von Fassbinder sind u.a. Taxi zum Klo, Querelle und Fox und seine Freunde. In Ali, Angst frißt die Seele auf. schildert er die Probleme ausländischer Arbeiter in Deutschland.

Ferdinand II, Prinz von Sachsen-Coburg-Gotha wurde am 29. Oktober 1816 in Wien geboren. Er starb am 15. Dezember 1885 in Lissabon, Portugal. Er war der zweite Ehemann von Königin Maria II von Portugal, die ihn nach der Geburt ihres ersten Sohnes zum König mit dem Titel Ferdinand II ernannte. Nach dem Tod Marias regierte Ferdinand für zwei Jahre bis sein Sohn Peter V die Regierungsarbeit übernehmen konnte. Ferdinand, gut ausgebildet und bewandert in Kunst und Musik, trug zur Pflege der portugiesischen Kunst bei und versuchte seinen Kindern eine ausgedehnte Ausbildung zukommen zu lassen.

Kaiser Ferdinand III. wurde am 13. Juli 1608 in Graz, Österreich, geboren. Er war Erzherzog von Österreich seit 1621, König von Ungarn seit 1625 und von Böhmen seit 1627. Nach dem Tod seines Vaters Kaisers Ferdinand II. 1637 wurde er Kaiser des Heiligen Römischen Reiches. Obwohl er in seinem Reich den Protestantismus nicht zuliess, einigte er sich mit den europäischen Mächten, die sich dem Protestantismus zugewandt hatten, im Westfalischen Frieden von 1648, der den 30-jährigen Krieg beendete. Er starb 1657 und sein zweiter Sohn Leopold I. wurde neuer römischer Kaiser.

Ferdinand Maximilian Josef wurde als der jüngerer Bruder des österreichischen Kaisers Franz Josef 1832 in Wien geboren. 1863 akzeptierte er die Kaiserkrone von Mexiko unter der falschen Annahme, da das mexikanische Volk ihn dazu gewählt hatte. Damit wurde er in den Konflikt zwischen der liberalen Regierung Benito Juárez und dem französischen Kaiser Napoleon III. hereingezogen. Als Kaiser Maximilian wurde er am 10. Juni 1864 gekrönt. Maximilian, der sich mit den französischen Truppen gegen Juárez verbunden hatte, konnte nach dem Abzug dieser 1867 Juárez nicht mehr aufhalten. Weil er nicht abdanken wollte, kämpfte er, bis er durch Verrat kapitulieren musste. Obwohl viele Petionen von Regierungsoberhäuptern aus Europa für das Leben von Maximilian eingingen, liess Juárez ihn im Juni 1867 in Querétaro hinrichten.

Der Geburtstag des jüdischen Schriftstellers Lion Feuchtwanger ist am 7. Juli 1884. Er studierte Philosophie und Literatur in Berlin und München und promovierte 1918. Seinen ersten Roman brachte er 1923 mit dem Titel Die hässlische Herzogin heraus. Er ist vor allem bekannt für seine historischen Romatikromane. 1933 ging er ins Exil nach Frankreich, von wo er 1940 in die USA floh, nachdem er ein paar Monate in einem Konzentrationslager verbracht hatte. Feuchtwanger st arb 1958 in Los Angeles.

Ludwig Feuerbach wurde am 28. Juli 1804 geboren. Feuerbach ist einer der sehr einflußreichen atheistischen Philosophen der Neuzeit.

Feuerbach kämpfte aktiv das Christentum und überhaupt jede Religion. Ihm war wichtig nur das sinnlich Wahrnehmbaren und materielle Dinge. Wie viele große Atheisten studierte Feuerbach Theologie, erst an der Universität Heidelberg und später Berlin und Erlangen. Der Philosoph Friedrich Hegel beeinflußte Feuerbach. Auf seiner Seite beeinflußte Feuerbach die Denkweise von Marx und Engels. Feuerbach starb 1872.

Johann Gottlieb Fichte wurde am 19. Mai 1762 in Rammenau geboren. Er studierte an den Universitäten Jena und Leipzig. Seine frühe Ideen wurden sehr stark von Immanuel Kant beeinflußt. 1792 sein erstes Buch Versuch einer Kritik aller Offenbarung (1792) wurde auf Kants Empfehlung hin veröffentlicht. 1794 wurde Fichte Proessor für Philosophie an der Universität Jena. Später wurde er Professor an der Universität Berlin. Wichtige Bücher Fichtes sind Grundlage des Naturrechts nach Prinzipien der Wissenschaftslehre (1796), Das System der Sittenlehre nach den Prinzipien der Wissenschaftslehre (1798), Die Bestimmung des Menschen (1800), Die Grundzüge des gegenwärtigen Zeitalters (1806) und Die Anweisung zum seligen Leben, oder auch die Religionslehre (1806). Fichte starb am 27. Januar 1814 in Berlin.

St. Fidelis von Sigmaringen (siehe St. Markus Roy)

Hans Fischer, der am 27. Juli 1881 in der Nähe von Frankfurt geboren wurde, bekam 1930 den Nobelpreis für Chemie für Zusammensetzung von Hemin, einem roten Blutfarbstoff, und Chlorophyll, einem grünen Farbstoff in Pflanzen. Seit 1921 war er Professor für organische Chemie an der Universität München. Er zeigte auf, dass eine enge Verbindung zwischen Hemin und Chlorophyll besteht. Zur Zeit seines Todes 1945 stand er kurz vor der Vollendung einer Methode, mit der Chorophyll synthetisiert werden konnte.

Joschka Fischer wurde am 12. April 1948 in Gerabronn, Baden-Württemberg als drittes Kind eines Metzgers geboren. Fischer verlässt das Gymnasium frühzeitig und beginnt eine Lehre als Photograph, die er jedoch abbricht. Nach verschiedenen Jobs tritt er 1982 der Partei Die Grünen bei und wird Mitglied des Bundestages von 1983 bis 1985. 1985 bis 1987 ist Fischer hessischer Minister für Umwelt und Energie. 1991 wird Fischer stellvertretender Ministerpräsident und Minister für Umwelt, Energie und Bundesangelegenheiten. 1994 wird Fischer und Kerstin Müller gleichberechtigt zu neuen Fraktionssprechern der Grünen gewählt. Am 27. Oktober 1998 wird Fischer nach den Bundestagswahlen zum Vizekanzler und Außenminister im Kabinett der rot-grünen Koalition vereidigt.GM

Ludwig Fischer wurde am 18. August 1745 in Mainz geboren und starb am 10. Juli 1825 in Berlin. Er war Opern-Bass, berühmt für seine Stimmbreite von zweieinhalb Oktaven. Fischer war ursprünglich Cello- und Violinenschüler, wurde jedoch im Kirchenchor entdeckt und erhielt eine Stelle am Hof. Er wurde Gesangslehrer und zog mit dem Hof nach München um, wo er großen Erfolg hatte. Nach seiner Hochzeit zog er nach Wien, wo er die Aufmerksamkeit Mozarts auf sich zog. Dieser schuf die Rolle des Osmin in "Die Entführung aus dem Serail" für Fischer. Fischer tourte Italien, Dresden, Wien und Prag und wurde später permanentes Mitglied der Hofoper in Berlin mit Gastauftritten in London, Leipzig und Hamburg. Er war ebenso Komponist und sein Trinklied "Im kühlen Keller sitz' ich hier" ist gut bekannt.

Ruth Fischer, eigentlich Elfriede Golke, wurde am 11. Dezember 1895 in Leipzig geboren und starb am 13. März 1961 in Paris. Sie war Politikerin und Publizistin. Sie studierte Philosophie, Nationalökonomie und Politik in Wien und Berlin. Während des 1. Weltkrieges war sie als Sozialdemokratin aktiv und 1918 war sie eine der Mitbegründer der KPÖ. 1921 wurde sie Präsidentin der Kommunistischen Partei Deutschlands. Sie war Mitglied des Präsidiums der Komintern und Reichstagsabgeordnete. Nach parteiinternen Auseinandersetzungen wurde Ruth Fischer 1926 aus der Partei ausgeschlossen. Sie zog sich von der aktiven politischen Tätigkeit zurück und arbeitete als Sozialfürsorgerin. 1933 emigriert sie nach Paris und 1940 in die USA. Dort arbeitet sie wissenschaftlich und publizistisch für die Harvard University. Seit 1945 lebte sie als Publizistin in Paris. Sie veröffentlichte "Stalin and German Communism" und "Die Umformung der Sowjetgesellschaft".

Der deutsche Opernbariton Dietrich Fischer-Dieskau wurde am 28. Mai 1925 in Berlin geboren. Er ist ein Liedersänger, der durch lyrische Stimme, befehlende Präsenz sowie superbe Schauspielkunst besticht. 1947 gibt Fischer-Dieskau sein Konzertdebüt in Johannes Brahm's "Ein deutsches Requiem" und im darauffolgenden Jahtr sein Operndebüt in Verdi's "Don Carlos". Seine Auftritte reichten von Mozart's Almaviva und Don Giovanni bis zu Richard Strauss' Johann der Täufer. Fischer-Dieskau sang in "Lohengrin", "Das Rheingold" und in "Tannhäuser".

Der Sohn eines Pastors Paul Fleming wurde am 5. Oktober 1609 in Hartenstein geboren und starb am 2. April 1640 in Hamburg. Fleming war ein herausragender lyrischer Dichter des 17. Jahrhunderts in Deutschland. Er fügte den von seinem Lehrer Martin Opitz eingeführten Versmaß und Absatz eine neue Unmittelbarkeit und Ernsthaftigkeit hinzu. Fleming starb nachdem er sich mehrere Jahre in Rußland und Iran aufgehalten hatte, hinterließ jedoch einige der feinsten Dichtungen des Jahrhunderts, unter anderem Liebeslyrik, die in ihrer Frische und Gefühlstiefe für die damalige Zeit einmalig war. Einige seiner Werke sind "In allen meinen Taten", "Teutsche Poemata" und "Geist und weltliche Poemata".

St. Florian (? – ca. 304) St. Florian war ein römischer Militäroffizier, der in Lorch in Österreich stationiert war (damals Lauriacum im Römischen Reich). Florian nahm die neue christliche Religion an und weigerte sich, diesen Glauben abzulegen, als Diokletian Christen verfolgte, und er verhaftet wurde. Er wurde gefoltert und schließlich getötet. Ein Stein wurde um seinen Hals gebunden, und er wurde in den Enns Fluß geworfen, wo er ertrunken ist. Der Märtyrer Florian wurde schon vor der offiziellen Heiligsprechung durch den Papst als Heiliger angesehen. Sein Gedenktag ist am 4. Mai. Ein Mühlstein, der angeblich um seinen Hals gebunden war als er ertrunken ist, wird in der St. Florian Kirche in der Nähe von Linz aufbewahrt.

Max von Forckenbeck wurde am 21. Oktober 1821 in Münster, Westphalen, geboren und starb am 26. Mai 1892 in Berlin. Er war ein prominenter Führer der Deutschen Nationalliberalen Partei im 19. Jahrhundert. Forckenbeck war einer der Mitbegründer der linksliberalen Deutschen Progressiven Partei. Diese startete nach 1862 den fortschreitenden Verfassungskampf um das Militärbudget mit dem preußischen Ministerpräsident Otto von Bismarck. 1866 trennte sich Forckenbeck von den Progressiven und trat der Nationalliberalen Partei bei. Er paßte sich mehr und mehr dem politischen Design Bismarcks an. Nachdem Bismarck die Nationalliberalen 1878 ruiniert hatte, formte Forckenbeck mit anderen Parteimitgliedern des rechten Flügels die abtrünnige Radikalliberale Partei, ein säumiger und letztendlich sinnloser Versuch, einen gefährdeten Liberalismus zu retten. Als seine nationale politische Karriere abflaute, gelangte er zu erhöhter Bedeutung in der Berliner Stadtregierung. NN

Der jüdische Philosph Solomon Formstecher wurde 1808 in Offenbach geboren und starb 1889 in der selben Stadt. Er war Rabbi in Offenbach seit 1842. Sein Hauptwerk ist Die Religion des Geistes (1841), in dem er seine Theorie von nur zwei Grundreligion darlegte: die Religion der Natur (Paganismus) und die Religion des Geistes (Judaismus).

Der 1843 geborene Bernhard Förster studierte Geschichte, Deutsch und alte Sprachen. Während seiner Studienzeit nahm er am Krieg zwischen Preußen und Österreich sowie am deutsch-französischen Krieg teil. Im Laufe der Jahre begeisterte sich Förster mehr und mehr für die Musik und trat dem Berliner Wagnerverein bei. Seine Wagnerverehrung brachte er mit "Richard Wagner als Begründer eines deutschen Nationalstils" zum Ausdruck. Mehrere Jahre widmete Förster der Erforschung von Wagners Gedanken. Als Folge eines Nervenzusammenbruches beging er am 3. Juni 1889 Selbstmord.

Elisabeth Förster-Nietzsche war die Schwester des deutschen Philosophen Friedrich Nietzsche. Sie wurde 1846 in Lützen, Preussen, geboren. In den 80iger Jahren des letzten Jahrhunderts versuchte sie und ihr Mann Bernhard Förster, eine rein arische Kolonie auf Paraguay zu gründen, aber dieses Unternehmen scheiterte und Förster nahm sich das Leben. Zurück in Deutschland wurde sie zum Pfleger ihres Bruders nach dessen Nervenzusammenbruch 1889. Sie sicherte sich die Rechte an seinen Werken nach seinem Tod (1900). Ihr Ruhm begründete sich auf ihren Misinterpretationen. Da sie die Öffentlichkeit nicht an Nietzsches Werke heranliess, wurde erst nach ihrem Tod 1935 herausgefunden, dass sie Sachen zurückgehalten oder ganze Passagen umgeschrieben hatte. Die Entdeckungen ihrer Fälschungen und des Orginaltextes hatten einen wichtigen Einfluss auf die folgende Interpretation von Nietzsches Philosophie.

Ludwig Forrer wurde am 9. Februar 1845 in Islikon, Schweiz, geboren und starb am 28. September 1921 in Bern. Der schweizer Staatsmann wurde zweimal zum Bundespräsidenten gewählt und war ein Befürworter der schweizer Gesetzesreform. Forrer war ein Führer des Züricher Radikalismus und ein Anwalt von nationaler Bedeutung. Er war Mitglied des Nationalrats von 1873 bis 1900 und drängte auf eine Standardisierung des Gesetzbuches. 1888 stellte er einen Antrag für eine Reform des Strafgesetzes. Zwischen 1891 und 1893 arbeitete er an einem Entwurf für ein Gesetz für industrielle Versicherungen, der jedoch abgelehnt wurde. Forrer unterbrach seine politische Karriere kurzzeitig, wurde jedoch 1902 wieder in den Bundesrat gewählt und war zweimaliger Präsident des Staatenbundes. Als Vorstand der Abteilung für Post- und Eisenbahnwesen vollendete er die Verstaatlichung der berühmten Gotthard Strecke. Er arbeitete weiterhin auf eine Elektrifizierung des Bundes Zugverkehrs hin.

Der Geburtstag von Lukas Foss ist der 15. August 1922. Der in Deutschland geborene amerikanische Komponist, Pianist und Dirigent ist bekannt für seine Experimente mit Improvisation und Zufallsmusik. Er studierte in Berlin und Paris sowie später in den USA. Foss veröffentlichte sein erstes Werk im Alter von 15 Jahren und gewann 1945 als jüngster Komponist ein Guggenheim-Stipendium. Er gründete das Improvisations Kammer Ensemble, das er für zahlreiche Experimente in stochastischer und Zusfallsmusik benutzte. Foss gründete das Zentrum für Kreative und Vorführende Kunst in Buffalo und wurde dessen Direktor. Unter Foss' frühen Werken befinden sich Ballets, Konzerte und Opern. Einige seiner späten Werke sind "Cave of the winds", "Folksong" und "American Cantata".

Heinz Ludwig Fraenkel-Conrat wurde 1910 in Breslau geboren. Er studierte Medizin und promovierte 1936 in Biochemie an der Universität Edinburgh. Er wanderte 1941 nach Amerika aus und lehrte an der Universität von Kalifornien in Berkeley ab 1958. Seine Forschungen halfen bei der Entdeckung von der Komponentenstruktur von Viren. Durch seine Experimente mit Komponenten von Viren fand er heraus, dass ein Virus erst durch seinen nukleiden Säureteil ansteckend wird.

Anne Frank, eigentlich Annelies Marie Frank, wurde am 12. Juni 1929 in Frankfurt am Main geboren und starb im März 1945 im Konzentrationslager Bergen-Belsen an Typhus. Nach der Besetzung der Niederlande von Nazideutschland in 1941 Anne Frank war gezwungen , sich zusammen mit ihrer jüdischen Familie vor den Nazis zu verstecken. In 1944 wurde die Familie entdeckt und nach Auschwitz deportiert. Sie hinterließ ein Tagebuch, in dem sie ihre gesammelten Eindrücke schildert. Es wurde in 50 verschiedene Sprachen übersetzt.

August Herman Franke wurde am 22. März 1663 in Lübeck geboren. Er war evangelischer Theologe, der den Pietismus förderte. Er war Theologe und asiatischer Philologe an der Universität Halle. Das von ihm gegründete "Collegium orientale theologicum" sollte eine Brücke zu den orientalischen Kirchen schlagen. Franke starb am 8. Juni 1727.

Felix Frankfurter wurde am 15. November 1882 in Wien geboren. Er war beisitzender Richter am Obersten Gerichtshof der USA. Frankfurter war Professor an der Harvard Schule für Recht. Er half bei der Gründung der American Civil Liberties Union and unterstützte die neue Politik. Frankfurter wurde von Präsident Roosevelt an das Gericht berufen. Er mäßigte Liberalismus mit richterlicher Zurückhaltung und meinte, daß die Regierung zivile Freizügigkeit zum Schutz der Regierung einschränken könnte und daß das Gericht nicht in politische Angelegenheiten eingreifen sollte. Von 1917 bis 1918 war Frankfurter Assistent des Kriegsministers sowie Berater der Schlichtungskommission des Präsidenten. Er veröffentlichte mehrere Werke, unter anderem "Criminal Justice in Cleveland", "The Business of the Supreme Court", "The Public and Its Government" und "Mr. Justice Holmes and the Constitution". Frankfurter starb am 22. Februar 1965 in Washington.

Der österreichische Erzherzog Franz Ferdinand wurde am 28. Juni 1914 in Sarajevo von serbischen Nationalisten im Alter von 51 Jahren mit seiner Frau ermordet. Seine Ermordung löste einen Monat später den 1. Weltkrieg mit der österreichischen Kriegserklärung gegen Serbien aus. In seinen letzten Jahren hatte der Erzherzog an Plänen gearbeitet, die nationalen Bewegungen im österreichisch-ungarischem Reich zu schwächen, da diese seiner Meinung nach eine Gefahr für das multinationale Reich darstellten.

Franz Josef, Fürst von Liechtenstein, wurde am 16. August 1906 in Frauenthal Castle, Österreich, geboren und starb am 13. November 1989 in Grabs, Schweiz. Während seiner Regierungszeit von 1938 bis 1989 entwickelte sich das verarmte Liechtenstein zu einem der reichsten Länder in Europa. Die im Familienbesitz befindliche Bank in Liechtenstein machte das Fürstentum zu einer beliebten Steueroase. 1984 übertrug Franz Josef den Frauen in Liechtenstein das Wahlrecht und übergab einen Großteil seiner Exekutivgewalt an seinen Sohn und Nachfolger Hans Adam II.

Franz Joseph, Kaiser von Österreich und König von Ungarn, wurde am 18. August 1830 in Schloß Schönbrunn geboren und starb am 21. November 1916 im Alter von 86 Jahren. Unter seiner Führung verlor Österreich den Krieg gegen Preußen. Der Ausschluß Österreichs aus Deutschland war somit besiegelt. Er unterteilte sein Kaiserreich in die kaiserliche und königliche Doppelmonarchie, in der Österreich und Ungarn als gleichberechtigte Partner koexistierten. 1879 bildete Franz Joseph eine Allianz mit Deutschland. Er trug wesentlich zur Bildung des Dreikaiserbundes bei. Sein Ultimatum an Serbien im Jahre 1914 führte Österreich und Deutschland in den 1. Weltkrieg.

Der deutsche Mathematiker und Logiker Gottlob Friedrich Ludwig Frege wurde am 8. November 1848 in Wismar geboren und starb am 26. Juli 1925 in Bad Kleinen. Frege gründete die moderne mathematische Logik. Er arbeitete an der Grenze zwischen Mathematik und Philosophie, wo er die grundlegenden Ideen der modernen Logik entdeckte. Mit seiner Arbeit entwickelte Frege eine eigene Disziplin. Er verbrachte sein gesamtes Arbeitsleben als Mathelehrer in Jena. Unter seinen veröffentlichten Werken befinden sich unter anderem "Begriffsschrift" und "Die Grundlagen der Arithmetik".

Der herausragende deutsche politische Dichter Ferdinand Freiligrath wurde am 17 Juni 1810 in Detmold, Westphalen geboren und starb am 18. März 1876 in Cannstatt. Bereits Freiligrath's erste Dichtungen "Gedichte" waren vom Erfolg gezeichnet. Er erhielt dafür eine Pension des Preußischen Königs, auf die er jedoch verzichtete, als seine Sichtweise verstärkt radikale Ansätze zeigte, u.a in "Glaubensbekenntnis" sichtbar. Seine Dichtungen wurden daraufhin verbannt und Freiligrath mußte Deutschland verlassen. Seine Gedichte können als beste Beispiele revolutionärer Dichtungen betrachtet werden. Weitere wichtige Werke sind "Die Toten an die Lebenden" und "Neuere politische und soziale Gedichte".

Friedrich Theodor von Frerichs wurde am 24. März 1819 in Aurich, Hannover, geboren und starb am 14. März 1885 in Berlin. Er war der Gründer der experimentellen Pathologie und seine Betonung des Unterrichts in Physiologie sowie medizinischer Biochemie schuf eine wissenschaftliche Grundlage für die klinische Medizin. Frerichs arbeitete an der Universität in Breslau und leitete dann das Charite der Universität Berlin. Er übte einen entscheidenden Einfluß auf die Entwicklung seiner Studenten, unter anderem Paul Ehrlich, einem Mitgewinner des Nobelpreises für Medizin, aus. Frerichs' Untersuchungen der allgemeinen Biochemie toter Organismen führten zu Verbesserungen der Diagnose und Behandlung von Diabetes und Lebererkrankungen. NN

Anna Freud wurde am 3. Dezember 1895 als jüngstes Kind von Siegmund und Martha Freud geboren und starb 1982. Schon 1910 begann Anna, die Werke ihres Vaters zu lesen, eine ernsthafte Beschäftigung mit Psychoanalyse begann jedoch erst 1918, als ihr Vater an ihr eine Psychoanalyse durchführte. 1920 nahmen beide am Internationalen Kongress für Psychoanalyse in Den Haag teil. 1922 presentierte Anna ihre Arbeit "Beating Fantasies and Daydreams" der Wiener Gesellschaft für Psychoanalyse und wurde Mitglied der Gesellschaft. Ein Jahr später begann sie ihre Praxis der Psychoanalyse von Kindern und unterrichtete 1925 ein Seminar über die Techniken der Analyse von Kindern am Wiener Bildungsinstitut für Psychoanalyse. Daraus resultierte ihr erstes Buch "Introduction to the Technique of Child Analysis". Von 1927 bis 1934 war Anna Generalsekretärin der Internationalen Gesellschaft für Psychoanalyse. Sie praktizierte weiterhin in Kindheitsanalyse, führte Seminare durch und veranstaltete Konferenzen. 1935 wurde Anna Direktorin des Wiener Bildungsinstituts für Psychoanalyse und veröffentlichte "The Ego and the Mechanisms of Defence", ein grundlegendes Werk der Egopsychologie, das ihren Ruf als bahnbrechende Theoretikerin begründete. Nach Ausbruch des Krieges errichtete Anna eine Kinderkrippe in Hampstead, in der über 80 Kinder gepflegt wurden. Gemeinsam mit Dorothy Burlingham veröffentlichte sie Studien mit Kindern in Streßsituationen in "Young Children in War-Time" und "Infants Without Families". In ihrem Buch "Normality and Pathology in Childhood" faßte sie ihre Arbeit in der Hampstead Klinik und andere Arbeiten zusammen. Während der 70er Jahre beschäftigte Anna sich mit den Problemen gefühlsmäßig und sozial benachteiligter Kinder und studierte Abweichungen und Verzögerungen in der Entwicklung. Anna Freud erhielt zahlreiche Ehrendoktortitel, unter anderem von Harvard und der Universität Wien . BF

Sigmund Freud wurde am 6. Mai 1856 geboren. Freud mußte bereits in seiner Kindheit Diskriminierung als deutscher Jude erfahren. Nach seinem Studium wurde Freud Professor an der Universität Wien. Er ist der Begründer der modernen Psychoanalyse. Zu seinen wichtigsten Werken zählen Die Traumdeutung, Abriß der Psychoanalyse und Totem und Tabu.

St. Fridolin von Säckingen (? – ca. 538) St. Fridolin wurde im 5. Oder 6. Jahrhundert wahrscheinlich in Irland geboren. Er war einer der ersten Missionare, die mit deutschen Stämmen am südlichen Rhein gearbeitet haben. Er schuf die Kloster in Säckingen am Rhein und in Konstanz, danach arbeitete er nördlich in der Gegend von Augsburg. Historische Aufzeichnungen von ihm sind nur spärlich vorhanden. Seine Verehrung als Heiliger geht der Heiligsprechung durch den Papst voraus. Sein Gedenktag ist am 6. März.

St. Friedrich von Regensburg (? – 1329) St. Friedrich ist hauptsächlich durch Erzählungen im Mittelalter bekannt. Er wurde wahrscheinlich in Regensburg geboren und trat dem dortigen Kloster bei. Er führte ein besonders heiliges Leben und wurde schon zu seiner Lebenszeit als Heiliger angesehen. Er starb im Jahr 1329, und sein Grab wurde zur Wallfahrtsstätte während des 15. Und 16. Jahrhunderts. Sein Gedenktag ist am 29. November.

Friedrich I, Beiname Barbarossa, wurde im Jahre 1123 geboren und starb am 10. Juni 1190. Er war Herzog von Schwaben, deutscher König und Kaiser des Heiligen Römischen Reiches. Friedrich I zweifelte die päpstliche Autorität an und versuchte, eine deutsche Vorherrschaft in Westeuropa zu errichten. Er war in einen langen Kampf mit norditalienischen Städten verwickelt und schickte 6 Expeditionen gen Süden. Barbarossa starb während seines dritten Kreuzzuges ins Heilige Land.

Friedrich August II wurde am 18. Mai 1797 in Dresden, Sachsen, geboren und starb am 9. August 1854 in Tirol, Österreich. Er war ein reformbegeisterter König von Sachsen und der Neffe von Friedrich August I. Friedrich August II befürwortete die deutsche Vereinigung, war jedoch von einer reaktionären Politik der Revolutionen von 1848-49 eingeschüchtert. Von 1830 bis 1836 teilte sich Friedrich August die Regentschaft mit seinem Onkel König Anton, dem er danach auf den Thron folgte. Die Konstitution von 1831, die eine parlamentarische Regierung gewährte, kann teilweise August zugeschrieben werden. Nach der Thronbesteigung fuhr er fort, Reformen zu befürworten, erreichte jedoch wenig, da es ihm an Entschlossenheit fehlte. August sympathisierte mit dem Plan der deutschen Einheit der Frankfurter Nationalversammlung. Er weigerte sich jedoch, dem freizügigen Satzungsentwurf zuzustimmen. Diese Ablehnung führte zu einer Revolte in Dresden im Mai 1849, die nur mit Hilfe der preußischen Truppen zerschlagen werden konnte. Danach brachte F.F. von Beust, ein reaktionärer Feind von Preußen und Freund Österreichs, Sachsen in die Hand des österreichischen Lagers. Nach der abgebrochenen Revolution zog sich Friedrich August mehr und mehr aus der aktiven Regierung seines Staates zurück. Er war ein begeisterter Amateurbotaniker und unternahm ausgedehnte Reisen durch Europa. Er starb durch einen Unfall auf einer seiner Expeditionen nach Tirol. NN

Der zweite preußische König, Friedrich Wilhelm I, wurde am 15. August 1688 in Berlin geboren und starb am 31. Mai 1740 in Potsdam. Unter seiner Führung entwickelte sich Preußen von einer zweitklassigen Macht zu einem effizienten und erfolgreichen Staat, den sein Nachfolger Friedrich der Große zu einer dominierenden Militärmacht auf dem Kontinent ausweitete. Nach seinem Tod hinterließ Friedrich Wilhelm eine Armee in der Stärke von 83000 Mann und ein Preußen, das hinter Rußland und Frankreich zur drittstärksten Militärmacht gezählt werden kann. In seinen eigenen Ländereien schaffte er die Leibeigenschaft und die Erbpacht ab. Er führte weiterhin eine obligatorische Grundausbildung ein und unterstützte die Industrie mit seiner Politik.

Friedrich Wilhelm IV war preußischer König von 1840 bis 1861. Er wurde am 15. Oktober 1795 in Cölln geboren und starb am 2. Januar 1861 in Potsdam. Seine konservative Politik half, die Revolution von 1848 zu entfachen. Nach der gescheiterten Revolution verfolgte Friedrich Wilhelm einen reaktionären Kurs. 1857 machte ihn ein Schalganfall arbeitsunfähig und sein Bruder, der zukünftige Wilhelm I übernahm die Regierungsarbeit. Friedrich Wilhelm IV war ein Schüler der deutschen Romantikbewegung. Er interessierte sich für Gartenarchitektur und unter seinen Freunden befanden sich zahlreiche Philosophen und Gelehrte.

Jakob Friedrich Fries wurde am 23. August 1773 in Barby geboren und starb am 10. August 1843 in Jena. Er studierte in Leipzig sowie Jena und wurde Professor für Philosophie und grundlegende Mathematik in Heidelberg. Sein Werk "Neue oder anthropologische Kritik der Vernunft" versucht der kritischen Theorie von Immanuel Kant eine neue Grundlage psychologischer Analyse zu geben. Fries veröffentlichte zahlreiche Werke, unter anderem "System der Metaphysik", "Die Geschichte der Philosophie" und "System der Philosophie als evidente Wissenschaft".

Max Frisch wurde am 15. 5. 1911 in Zürich geboren. Er starb 1991. Frisch war einer der bedeutendsten schweizerischen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Die Titel einiger seiner bedeutendsten Werke sind, Stiller (1954), Homo faber (1957), Andorra (1961), Herr Biedermann und die Brandstifter (1956), Don Juan oder Die Liebe zur Geometrie (1961) und Blaubart 1982). Er erhielt den Georg-Büchner-Preis 1976.

Erich Fromm wurde am 23. März 190 in Frankfurt am Main geboren und starb am 18. März 1980 in Muralto, Schweiz. Der Psychoanalytiker und Sozialphilosoph untersuchte die Zusammenhänge zwischen Psychologie und Gesellschaft. Fromm glaubte, daß durch Anwendung psychoanalytischer Prinzipien als Hilfsmittel gegen kulturelle Übel die Menschen eine psychologisch ausgeglichene "gesunde Gesellschaft" entwickeln könnten. Für Fromm war die individuelle Persönlichkeit ein Produkt seiner Kultur sowie seiner Biologie. Beim Verlassen Nazideutschlands 1933 hatte Fromm schon einen herausragenden Ruf als Psychoanalytiker erlangt. In zahlreichen Büchern und Essays, beginnend mit einem Essay über die Entwicklung christlicher Lehre und Symbolismus, zeigte Fromm die Sichtweise, daß ein Verständnis der grundlegenden menschlichen Bedürfnisse für das Verstehen von Gesellschaft und der Menschheit selbst notwendig ist. Fromm war der Meinung, daß soziale Systeme eine Befriedigung verschiedener Bedürfnisse zur gleichen Zeit erschwerten oder sogar unmöglich machten und somit individuelle psychologische und breitere gesellschaftliche Konflikte hervorriefen. Fromms erstes Hauptwerk war "Escape from Freedom". In "The Sane Society" präsentierte Fromm sein Argument, daß sich der moderne Mensch innerhalb der konsumenten-orientierten Industriegesellschaft von sich selbst entfremdet. Fromms Schriften über die menschliche Natur, Ethik und Liebe zogen das Interesse von Sozialwissenschaftlern und einer weiten allgemeinen Leserschaft auf sich. Er schrieb ebenso Kritiken und Analysen der freudianischen und marxistischen Gedanken, Psychoanalyse sowie Religion. Weiter Bücher sind unter anderem "Man for Himself", "Psychoanalysis and Religion", "The Art of Loving". NN

Seliger Frowin (? — 1178) Frowin wurde nie offiziell heilig gesprochen, wird aber von den mittelalterlichen Chroniken als heilig beschrieben. Sie legen auch fest, daß sein Gedenktag am 7. März ist und schreiben ihm viele Wunder zu. Frowin wurde wahrscheinlich im Schwarzwald geboren, und im Jahr 1146 wurde er zum 2. Abt des Benediktinerklosters in Engelberg in der Schweiz ernannt. Er war weit verbreitet für seinen Verstand und seine administrativen Fähigkeiten berühmt. Er stellte eine weitreichende Bücherei im Kloster zusammen und gründete eine Schule mit hohem Ansehen. Die Bücherei wurde leider bei einem Feuer 1729 zerstört. Frowin schrieb viele Bücher, einige existieren noch heute.

Wilhelm Furtwängler wurde am 25. Januar 1886 in Berlin geboren und starb am 30. November 1954 in der Nähe von Baden-Baden. Er war Dirigent und einer der größten Vertreter der Musik der Romantik. Furtwängler ist bekannt für seinen leidenschaftlich, romantischen Stil und seine exzellenten Vorführungen von Beethoven und Wagner. Er studierte in München, wo er als Assistent des Dirigenten Felix Mottl tätig war. Später wurde er Direktor der Oper in Mannheim. 1920 löste Furtwängler Richard Strauss als Dirigent des Berliner Oper Konzerts ab. 1922 ging er nach Leipzig und wurde Nachfolger von Arthur Nikisch als Direktor des Gewandhauskonzerts. Furtwängler war weiterhin in Berlin, Wien und Bayreuth tätig. Später reiste er mit dem Berliner Philharmonie Orchester durch Europa und England. Furtwängler dirigierte in Deutschland während der Nazi Regierung. Öffentliche Feindseligkeit aufgrund seiner Naziverbindungen verursachten seine Aufgabe als Dirigent der New Yorker Philharmonie im Jahre 1936. Obwohl Furtwängler von den Anschuldigungen der Nazi Mittäterschaft freigesprochen wurde, wurde seine Berufung als Dirigent an das Chicago Symphonie Orchester aufgehoben. NN

Anton Fugger verwaltete das größte Vermögen in der Historie der Familie Fugger. Er wurde im Jahre 1493 am 10. Juni geboren. Mit dem Motto, "Pecunia nervus bellorum" finanzierte Fugger die Kaiser Karl V, Ferdinand I, und Phillip II in den Kampf gegen die Protestanten. Zwischen 1367 und 1648 war die Familie Fugger eine der reichsten und einflußreichsten Familien auf der Welt. Die Geschichte dieser unternehmerischen Familie in Augsburg begann mit Hans Fugger, einem einfachen Weber Aus Schwaben.

Walther Funk wurde am 18. August 1890 in Trakehnen, Ostpreußen, geboren und starb am 31. Mai 1960 in Düsseldorf. Funk war deutscher Nazi und Ökonom. Er war Wirtschaftsminister im Dritten Reich ab 1938 und Präsident der Reichsbank ab 1939. Funk startete die Zeitungsarbeit 1912 und wurde Herausgeber der führenden deutschen Finanz- und Wirtschaftszeitung "Berliner Börsen Zeitung". Später verband er sich mit den Nazis und wurde Hitlers persönlicher Berater in Wirtschaftsangelegenheiten. In dieser Position agierte er als Mittelmann zwischen Hitler und deutschen Industriellen. Nach Kriegsende wurde er zu lebenslanger Haft verurteilt, jedoch 1957 vorzeitig entlassen.

Bischof Dr. Gebhard Fürst wurde am 2. Dezember 1948 in Bietigheim geboren. Er studierte Theologie in Tübingen und Wien. Er wurde 1977 zum Priester geweiht. Er promovierte 1987. Papst Johannes Paul II ernannte ihn zum Bischof von Rottenburg-Stuttgart am 7.7.2000. Am 17.9.2000 wird er zum Bischof geweiht.

n Freiburg wurde am 30. Juni 1853 der deutsche Archäologe Adolf Furtwängler geboren. Er ist bekannt für seine historische Katalogisierung Tausender von antiken griechischen Skulpturen, Vasengemälden und Edelsteinen. Er half ebenso bei den Ausgrabungen von Olympia. 1894 wurde er Professor für Archäologie in München. Er starb 1907 in Athen, Griechenland.

Der deutsche Dirigent Wilhelm Furtwängler wurde am 25. Januar 1886 in Berlin geboren und starb am 30. November 1954 in der Nähe von Baden-Baden. Er war einer der größten Vertreter der Romantik. Furtwängler ist bekannt für seinen leidenschaftlich romantischen Stil, der in Werken von Beethoven und Wagner herausragte. Er war Direktor der Mannheimer Oper und löste Richard Strauss als Dirigent des Berliner Opernkonzerts ab. Später ging er nach Leipzig und wurde dort Dirigent des Gewandhauskonzerts. Seine Karriere führte ihn weiterhin nach Wien und Bayreuth.