Jeremias Gotthelf was a pseudonym chosen by the pastor, Albert Bitzius. His books were intended to extend his duties as a pastor and stress religion and conservative values. Noted works by Gotthelf include "Die schwarze Spinne", "Uli der Knecht", and "Leiden und Freuden eines Schulmeisters".
Jeremias Gotthelf eigentlich Albert Bitzius, wurde am 4.10.1797 in Murten/Katon Freiburg geboren und starb am 22.10.1854 in Lützelflüh/Kanton Bern. Er war Erzähler und Romancier. Seine Werke beschrieb Gotthelf die Tugenden der Landbevölkerung Berns und verteidigte das traditionelle Kirchen- und Familienleben. Gotthelf studierte Theologie in Bern und Göttingen und nahm an politschen Aktivitäten teil, die die Herrschaft der Aristokratie beendeten. Gotthelf war zunächst auf der Ebene des Erziehungs- und Armenwesens energisch bemüht, die allgemeine Volksschule durchzusetzen. In die Zeit nach 1834 fallen seine schriftstellerisch-publizistischen Anfänge. Seinem “Der Bauernspiegel” folgten weitere Werke, einschliesslich “Leiden und Freuden eines Schulmeisters”, “Die Armennot” und “Uli der Knecht”. 1841-1844 übernahm er die Redaktion des »Neuen Berner Kalenders«. Infolge seiner Kritik am bernischen Erziehungsdepartement wurde er 1845 seines Amtes als Schulkommissar enthoben. In seinen späteren Werken ist ein satirischer oder düsterer Grundton unüberhörbar. Seine 13 Romane und mehr als 50 Kurzgeschichten zeigen nicht nur sein Genie als epischer Dichter und sein dichterisches Talent, sondern auch sein starkes Interesse an Menschen. NN