Petra Kelly (1947 - 1992) (Born, Petra Lehmann)
The political activist Petra Kelly was born in Günzburg, Germany on November
29, 1947. She would rise to prominence as one of the founders of Germany’s
Green party and as an activist for liberal causes throughout her lifetime.
She was born in Günzburg, Germany and given the name Petra Karin Lehmann.
Her father left the family when Petra was seven. When her mother married an
American Army Officer she took his name, Kelly. The family moved to the United
States in 1959 where she attended high school and the American University in
Washington, D. C. She campaigned for Robert Kennedy and Hubert Huphrey in the
1968 elections. After her graduation from college in 1970 she returned to live
permanently in West Germany. While working for the European Commission between
1971 and 1983 she was deeply involved in environmental and peace issues.
She was one of the founders of the German Green Party in 1979 and was a representative
from that party in the German Parliament between 1983 and 1990. In that role
she continued to struggle for human rights, the environment, women's issues
and peace.
Petra Kelly was awarded the “Alternative Nobel Prize” in 1982. In
1986 she became a leader in the movement for the rights of the unborn. She was
instrumental in introducing the statement on that issue into the platform of
the Green Party, “„Wir erkennen an, dass ungeborenes Leben schützenswert
ist.“ (“We recognize that unborn life is deserving of protection.”)
On October 19, 1992 Kelly’s body was found on her bed in Bonn. She had
been shot while sleeping. Her partner Gert Bastian had apparently shot her and
then committed suicide. It was estimated that she had died on October 1.
In 1997 the Heinrich Böll Foundation initiated the Petra Kelly Foundation
which now gives the Petra Kelly Prize for Human Rights, Ecology and Non-Violence.
Petra Karin Kelly: Petra Karin Lehmann, den Namen Kelly erhielt sie durch ihren Stiefvater, wurde am 29. November 1947 in Günzburg geboren. Bereits in frühen Jahren setzte sie sich mit der deutschen Zeitgeschichte und den nationalsozialistischen Verbrechen auseinander. Von 1966 bis 1970 studierte sie Politische Wissenschaften und im Präsidentschaftswahlkampf 1968 arbeitete sie für Robert Kennedy und Hubert Humphrey. Nach dem Tod ihrer Schwester gründete Petra Kelly im Juli 1973 die Grace P. Kelly Vereinigung zur Unterstützung der Krebsforschung für Kinder e.V.. Das Engagement für krebskranke Kinder wurde neben dem Kampf gegen die Atomenergie, eine der Hauptursachen von Krebs, zu einem bestimmenden Anliegen ihrer Politik. Aus den Impulsen für eine umfassende politische und gesellschaftliche Erneuerung in Westdeutschland gingen Ende der 70er Jahre DIE GRÜNEN als neue politische Partei hervor. An deren Gründung im Januar 1980 war Petra Kelly wesentlich beteiligt. Nach dem Einzug in den Bundestag vertrat sie DIE GRÜNEN als Mitglied im Auswärtigen Ausschuß, in den Unterausschüssen Abrüstung und Rüstungskontrolle und für Fragen der Europäischen Gemeinschaft sowie in der Parlamentarischen Versammlung des Europarats und der Westeuropäischen Union (WEU). Petra Kelly gewann auch internationale Anerkennung. 1982 wurde sie unter anderem mit dem Alternativen Nobelpreis und 1983 mit dem Preis "Frau des Jahres" der amerikanischen Frauenorganisation Women Strike for Peace ausgezeichnet. Am 01. Oktober 1992 wurde Petra Kelly von ihrem Lebensgefährten Gert Bastian im Schlaf erschossen. Motiv und Hintergründe sind bis heute nicht abschließend geklärt. Petra Kelly war die herausragende Persönlichkeit bei der Gründung der Grünen Partei in Deutschland, sie stand als Person weltweit für die Grünen und war zugleich Symbolfigur und Sprachrohr der internationalen ökologischen und gewaltfreien Bewegung. Nicht Krisenmanagement war ihr Ziel, sondern ein tiefgreifender Wandel der Gesellschaft. Im Mittelpunkt ihres politischen Engements stand die Achtung und Förderung der Menschenrechte. NN