Christa Wolf (Born: Ihlenfeld) (1929 - )

 

The novelist Christa Ihlenfeld was born on March 18, 1929 in Landsberg an der Warthe, Germany (Poland since 1945).  After World War II when their homeland became a part of Poland, the family was one of the millions of ethnic Germans expelled.  They settled in the area of Mecklenburg, which would become a part of East Germany in 1949.  She studied literature at the universities of Jena and Leipzig.  She married Gerhard Wolf in 1951 and took his name.  The couple would have two daughters, Annette and Katrin.  Her first novel, Der geteilte Himmel (Divided HeavenI) (1963), brought her lasting recognition.  In her early years as a writer she was celebrated in East Germany, but her criticism of the government soon brought her under suspicion.  She moved to Berlin in 1976 where she has remained since that time.   Her Novel Cassandra (1983) tells the story of the battle of Troy from an economic, paternalistic perspective.

 

At the collapse of East Germany in 1989, she was openly opposed to her nation being absorbed into West Germany.  Since the reunification in 1990 she has continued to write.  She won the Heinrich Mann Prize in 1963, the Georg Büchner Prize in 1980, the Schller Prize in 1983 and the Scholl Prize in 1987.  She won the German Book Prize in 2002 for lifetime achievement. 

 

Christa Wolf wird 1929 in Landsberg/Warthe (jetzt Polen) geboren. Sie studiert Germanistik an den Universitäten Leipzig und Jena. Schon frühzeitig wird sie Mitglied der SED. Wolf arbeitet als Kritikerin, Lektorin und Herausgeberin in dem Verlag Neues Leben im Deutschen Schriftstellerverband. Sie ist Mitglied des Vorstands des Schriftstellerverbandes der DDR bis 1977. 1959 wird die erste Erzählung "Moskauer Novelle" veröffentlicht. 1962 wird Wolf eine professionelle Schriftstellerin. Sie beginnt, Briefe und Tagebücher zu schreiben. Die Veröffentlichung des Romans "Der geteilte Himmel" im Jahre 1963 bringt Wolf unmittelbare Popularität und Kritik. Sie bekommt Kritik von der Partei wegen angeblicher Dekadenz und Formalismus. Zum ersten Mal entwickelt Wolf einen übergangslosen Wechsel der Zeitebenen und Erzählperspektiven, eine Vorstufe zu ihrem nächsten großen Roman "Nachdenken über Christa T". Das Buch "Lesen und Schreiben", veröffentlicht 1971, enthält Wolfs Gedanken über die Funktion von Literatur in der Gesellschaft und der Welt. Die Veröffentlichung des Romans "Kindheitsmuster" 1976 sicherte Wolf einen Platz in der deutschen Literaturgeschichte. Er ist Wolfs längster Roman, der auch semi- autobiographisch ist. In "Kassandra" verbindet sie militärische Kraft mit der patriachalischen Gesellschaft. Wolf entwickelt ihre feministischen Tendenzen. Die Erzählung "Was Bleibt" wurde im Jahre 1979 geschrieben, aber die Veröffentlichung geschieht im Jahre 1990. "Was Bleibt" beschreibt Wolfs Leben unter der Stasi Überwachung. Es werden Stasi Dokumente gefunden, die zu zeigen scheinen, daß Wolf in den 50er Jahren kurze Zeit für die Stasi arbeitete. 1995 veröffentlicht Christa Wolf den Roman "Medea". NN