Christa Wolf (Born: Ihlenfeld)
(1929 - )
The novelist Christa Ihlenfeld was born on March 18, 1929 in Landsberg
an der Warthe,
At the collapse of
Christa Wolf wird 1929 in Landsberg/Warthe (jetzt Polen) geboren.
Sie studiert Germanistik an den Universitäten Leipzig und Jena. Schon
frühzeitig wird sie Mitglied der SED. Wolf arbeitet als Kritikerin, Lektorin
und Herausgeberin in dem Verlag Neues Leben im Deutschen Schriftstellerverband.
Sie ist Mitglied des Vorstands des Schriftstellerverbandes der DDR bis 1977.
1959 wird die erste Erzählung "Moskauer Novelle" veröffentlicht. 1962
wird Wolf eine professionelle Schriftstellerin. Sie beginnt, Briefe und
Tagebücher zu schreiben. Die Veröffentlichung des Romans "Der geteilte
Himmel" im Jahre 1963 bringt Wolf unmittelbare Popularität und Kritik. Sie
bekommt Kritik von der Partei wegen angeblicher Dekadenz und Formalismus. Zum
ersten Mal entwickelt Wolf einen übergangslosen Wechsel der Zeitebenen und
Erzählperspektiven, eine Vorstufe zu ihrem nächsten großen Roman
"Nachdenken über Christa T". Das Buch "Lesen und Schreiben",
veröffentlicht 1971, enthält Wolfs Gedanken über die Funktion von Literatur in
der Gesellschaft und der Welt. Die Veröffentlichung des Romans
"Kindheitsmuster" 1976 sicherte Wolf einen Platz in der deutschen
Literaturgeschichte. Er ist Wolfs längster Roman, der auch semi-
autobiographisch ist. In "Kassandra" verbindet sie militärische Kraft
mit der patriachalischen Gesellschaft. Wolf entwickelt ihre feministischen
Tendenzen. Die Erzählung "Was Bleibt" wurde im Jahre 1979 geschrieben,
aber die Veröffentlichung geschieht im Jahre 1990. "Was Bleibt"
beschreibt Wolfs Leben unter der Stasi Überwachung. Es werden Stasi Dokumente
gefunden, die zu zeigen scheinen, daß Wolf in den 50er Jahren kurze Zeit für
die Stasi arbeitete. 1995 veröffentlicht Christa Wolf den Roman
"Medea". NN