Clara Zetkin (Born: Eiβner) (1857 – 1933)

 

The Marxist, feminist political leader Clara Eiβner was born on July 5, 1857 in Wiederau, Germany.  She studied at a teachers’ college but soon became involved in political and social issues.  She joined the Socialist Workers’ Party in 1878. She met and fell in love with the leftist Russian, Ossip Zetkin and took his name. (They did not marry as was a custom of many socialist feminists of the time.)  The couple would have two sons, Maxim and Konstantin.  After Zetkin’s death she married Georg Zundel.  She and Zundel would divorce in 1928.

 

Zetkin met and worked closely with Rosa Luxemburg in support of socialist politics.  She also developed a strong interest in women’s issues, struggling for equal rights and seeking the vote for women.  During World War I she organized a women’s anti-war conference.  She was a co-founder of the Spartacus League.  When the Communist Party of Germany was founded in 1919 Zetkin joined and was a representative of the party in the Reichstag from 1920 – 1933.  She was a member of the Communist Party’s (KPD) Central Committee from 1927 – 1929.  She struggled actively against the rising National Socialist Party (Nazi).  When Hitler came to power in 1933 and after the Reichstag fire, Zetkin fled to Russia.  She died on June 20, 1933 near Moscow.

 

Clara Zetkin, geborene Eissner, wurde am 5. Juli 1857 in Wiederau geboren und starb am 20 Juni 1933 in Archangelsk. Sie war eine deutsche Politikerin und Frauenrechtlerin. 1878 schloß sie sich der Sozialdemokratie an und baute die sozialistische Frauenbewegung auf. Sie lebte von 1882-1890 im schweizerischen und französischem Exil. Clara Zetkin war Mitglied der Kontrollkommission der SPD; Mitbegründerin der Spartakusgruppe und der USPD, in der KPD, Mitglied des Reichstages und Vorsitzende des Internationalen Frauensekretariats der Komintern, der Roten Hilfe Deutschland. Sie war Führerin und maßgebliche Theoretikerin der proletarischen Frauenbewegung in Deutschland. Von 1892 bis 1917 leitete sie die Redaktion der sozialistischen Frauenzeitschrift "Die Gleichheit". Ihr Buch "Die Arbeiterinnen- und Frauenfrage der Gegenwart" legte die Grundlage der Frauenemanzipationstheorie der Partei. Sie wurde Sekretärin des Internationalen Frauenkomitees. Als die Führungsspitze der SPD den 1. Weltkrieg befürwortet, stellte sie sich offen dagegen. Sie bekämpfte von Anfang an den Reformkurs der SPD und organisierte 1915 (gegen das Verbot des Parteivorstandes) die Internationale Frauenkonferenz in Bern. In der KPD, die von ihrer engen Freundin Rosa Luxemburg mitbegründet worden war, begann sie ab 1919 mit dem Aufbau einer KPD-Frauenbewegung. 1921 wird sie auf der Zweiten Internationalen Frauenkonferenz (Moskau) zur Leiterin des Westeuropäischen Internationalen Frauensekretariats in Berlin bestimmt. 1920-1933 sitzt sie als Abgeordnete im Deutschen Reichstag (KPD), dessen Alterspräsident sie war. In dieser Eigenschaft warnte sie 1932 vor der Gefahr des Nationalsozialismus.