Clara Zetkin
(Born: Eiβner)
(1857 – 1933)
The Marxist, feminist political leader Clara Eiβner was born on July
5, 1857 in
Zetkin met and worked closely with Rosa Luxemburg in support of socialist politics. She also developed a strong interest in
women’s issues, struggling for equal rights and seeking the vote for
women. During World War I she organized
a women’s anti-war conference. She was a
co-founder of the Spartacus League. When
the Communist Party of Germany was founded in 1919 Zetkin
joined and was a representative of the party in the Reichstag from 1920 –
1933. She was a member of the Communist
Party’s (KPD) Central Committee from 1927 – 1929. She struggled actively against the rising
National Socialist Party (Nazi). When
Hitler came to power in 1933 and after the Reichstag fire, Zetkin
fled to
Clara
Zetkin, geborene
Eissner, wurde am 5. Juli 1857 in Wiederau geboren und starb am 20 Juni
1933 in Archangelsk. Sie war eine deutsche Politikerin und Frauenrechtlerin.
1878 schloß sie sich der Sozialdemokratie an und baute die sozialistische
Frauenbewegung auf. Sie lebte von 1882-1890 im schweizerischen und
französischem Exil. Clara Zetkin war Mitglied der Kontrollkommission der SPD;
Mitbegründerin der Spartakusgruppe und der USPD, in der KPD, Mitglied des
Reichstages und Vorsitzende des Internationalen Frauensekretariats der
Komintern, der Roten Hilfe Deutschland. Sie war Führerin und maßgebliche
Theoretikerin der proletarischen Frauenbewegung in Deutschland. Von 1892 bis
1917 leitete sie die Redaktion der sozialistischen Frauenzeitschrift "Die
Gleichheit". Ihr Buch "Die Arbeiterinnen- und Frauenfrage der
Gegenwart" legte die Grundlage der Frauenemanzipationstheorie der Partei.
Sie wurde Sekretärin des Internationalen Frauenkomitees. Als die Führungsspitze
der SPD den 1. Weltkrieg befürwortet, stellte sie sich offen dagegen. Sie
bekämpfte von Anfang an den Reformkurs der SPD und organisierte 1915 (gegen das
Verbot des Parteivorstandes) die Internationale Frauenkonferenz in Bern. In der
KPD, die von ihrer engen Freundin Rosa Luxemburg mitbegründet worden war,
begann sie ab 1919 mit dem Aufbau einer KPD-Frauenbewegung. 1921 wird sie auf
der Zweiten Internationalen Frauenkonferenz (Moskau) zur Leiterin des
Westeuropäischen Internationalen Frauensekretariats in Berlin bestimmt.
1920-1933 sitzt sie als Abgeordnete im Deutschen Reichstag (KPD), dessen
Alterspräsident sie war. In dieser Eigenschaft warnte sie 1932 vor der Gefahr
des Nationalsozialismus.